Schon als ganz kleines Mädchen habe ich getanzt, sobald irgendwo Musik erklang. Später wollte ich dann unbedingt zur Ballettschule, aber es kam nicht dazu. Durch frühe Heirat und Kinder konnte ich viele Jahre mein tänzerisches Ich nicht oder nur unbefriedigend ausleben. Dabei habe ich immer gespürt, was das Tanzen mir bedeutet. Es muss so ca. 1982 gewesen sein, als ich mal an einem Wochenend Workshop für orientalischen Tanz teilnahm, da habe ich sofort gespürt, das ist meine Welt, hier bin ich zu Hause. Doch durch viele widrige Umstände (berufliche Situation usw.) sollte es noch eine ganze Weile dauern, bis ich mehr über diese Tanzart erfuhr. 1999 meldete ich mich zu einem Bauchtanzkurs in der Vhs an. Von da an war ich vollends vom „Bauchtanzvirus“ infiziert. Schon sehr bald reichte mir der Unterricht in der Vhs nicht mehr aus und ich machte mich auf die Suche nach anderen Möglichkeiten. Es folgten Workshops bei Sahela (Wesel), Isthar (Köln), Brigitte Bohlken (Leer), Gamila (Ingolstadt). Inzwischen waren wir schon eine Hand voll Leute (der harte Kern). Dann kam das Angebot Kinder in Larrelt zu unterrichten. Zwar selber schon recht erfahren war mir die Sache jetzt selbst zu unterrichten doch noch etwas unsicher. Nach langem Suchen entschied ich mich die ESTODA Ausbildung von Yasmin el Ghazali zu machen. Das bedeutete einmal im Monat ein Wochenende nach Bottrop zu fahren. Über ein Jahr fuhr ich also dorthin (bis zum 4. Modul), es hat mir sehr viel gebracht. Mein Unterricht lehnt sich an die ESTODA®-Tanztechnik an. Djumana nenne ich mich bei meinen Einzel – Auftritten, Djumana das ist aber auch unsere Auftrittsgruppe, dazu zählen momentan 4 Frauen. Aufgetreten sind wir u.a. im Pelzerhaus, in der Nordseehalle, in der Pumpstation, anlässlich einer Vernissage im Autohaus Osterkamp und bei vielen privaten Anlässen.
eure Helga